#32: Fragmente zu Migration, Flucht und Globalisierung

Wandzeitung #32, März 2016

Fragmente zu Migration, Flucht und Globalisierung

Den Ort zu wechseln, anderswo zu leben, in einer anderen Gegend als der angestammten heimisch zu werden, sichert dem Menschen seit seinen frühesten Entwicklungsstufen das Überleben.
Die Geschichte Europas ist eine Jahrhunderte währende Geschichte von Migration. Wenn wir heute unser Territorium in eine nahezu uneinnehmbare Festung verwandeln, bringen wir uns um die eigene Zukunft.
Im Unterschied zu den Migrationsströmen der Vergangenheit werden Migranten heute als Bedrohung empfunden und kriminalisiert. Dabei brauchen wir Einwanderung nach Europa dringender denn je, und zwar in allen Lebensbereichen. Kein Zuzug, kein Wohlstand.

Zusammengestellt von Steinbrener/Dempf & Huber